Monatsarchiv: März 2013

Babysteps

Es ist schon komisch – da schrammelt man tagelang die gleiche Nummer vor sich hin und merkt nicht wirklich, dass was passiert und ganz plötzlich klappt ein neuer Rhythmus mit der rechten Hand, ohne dass man so wirklich weiß, warum.
Okay, ein simpler Rhythmus, aber immerhin der erste mit Aufschlägen.
So vorgekommen bei Gary Jules‘ „Mad World“ – das ich überhaupt nur aufgeschlagen hatte, weil Katja es nach der gestrigen Probe mal eben anspielte … Ich hatte ihr den Justin empfohlen …
🙂
Freu mich! „Blowin in the Wind“ klappt sogar MIT Mitsingen!
Und am 4. April gehts zur Schnupperstunde!

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Klassiker

Neu gelernt: Akkord H7 aka „Der Schwere unter den Leichten“

Jaja, die Freuden des Selbststudiums – man hüpft von einem zum nächsten und muss wirklich aufpassen, sich nicht allzu sehr zu verzetteln…

Nach zwei Tagen Übungspause habe ich mir aus der Bücherei den Klassiker der Gitarrenlehrbücher schlechthin mitgebracht: Peter Bursch’s (sic!) Gitarrenbuch. Inkl CD. Na, und da mal in die ersten Titel reingeguckt.
Vom Aufbau finde ich es so ad hoc ganz geschickt gemacht, weil es wirklich direkt mit bekannten Titeln („This land is your land“, „Blowin in the wind“) losgeht, die Klassiker am Lagerfeuer… Und ich konnte ganz gut mitschrubbern, auch wenn ich rechts immer noch nicht ein kleines Problemchen zu lösen habe. Na, aber es IST Übungssache.
(Allerdings habe ich mit jemandem aus meinem Bekanntenkreis gesprochen, der richtigerweise anmerkte, dass bei der Konzertgitarre der Saitenabstand ja auch größer wäre und deswegen die Schlagtechnik schwieriger umzusetzen — das leuchtet mir irgendwie ein!)

Noch keinen Termin für die Schnupperstunde im „Musikzimmer“ … evtl. nächste Woche. Aber ich hab heute mal geguckt, wo das genau ist.

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Keep doin‘ it the right way

Bis jetzt klappt es soweit ganz gut mit dem Plan, immer bis 20 Uhr mit dem Üben durch zu sein. Keine weiteren Besuche von der Nachbarin – es bleibt spannend.

Joa, ich übe so vor mich hin und merke doch, dass das mit dem Selbststudium ein wirklich großes Vorhaben ist. Es sind eine Menge Faktoren, die mich das doch nochmal überdenken lassen:

1) Strukturierter Aufbau: Ich muss selber überlegen und gucken, was ich übe, ohne genau zu wissen, ob es Sinn macht, ob das überhaupt meinen Fähigkeiten entspricht.
Große Gefahr: Sich zu viel vornehmen und frustriert sein, wenn’s nicht klappt. Sich zu wenig vornehmen und frustriert sein, wenn’s nicht voran geht

2) Feedback: Muss ich mir selber geben oder teils auch über das Bloggen holen.
Große Gefahr: Sich Sachen falsch antrainieren bzw. nicht korrigiert werden und sich vielleicht auch so das eine oder andere schwerer machen als nötig

Na, da gibt es sicher mehr Punkte, die im Selbststudium besonders schwer sind. Ich glaube, ich bin auch prinzipiell jemand, die wissen muss, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Deswegen werde ich doch mal eine Probestunde vereinbaren. Und zwar bei diesen Jungs hier:
http://www.musikzimmer-winterhude.de

Die sind netterweise nicht weit weg, Bewertungen lesen sich hervorragend und Webseite spricht mich sehr an.

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Wiederhörensfreude, Musikladen und Spielen, wenn andere zuhören…

Heute endlich wieder die Klampfe ausgepackt … aahhhh…. es hat mir so gefehlt. Und Gott sei Dank kam es mir bei der (streng auf 1 Stunde limitierten) Session vorhin nicht so vor, als hätte ich gleich wieder alles verlernt. Im Gegenteil, gerade die rechte Hand machte größtenteils das, was sie sollte 🙂

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Floh im Ohr

Jetzt habe ich gestern einen interessanten Lösungsansatz zum Thema leises Üben von einem Profimusiker gekriegt …

http://www.thomann.de/de/yamaha_slg110n_na.htm?sid=dac026a5350e504bdf61ca65c1c11ed2

Ja… das wäre natürlich die Lösung (obwohl die auch nicht völlig silent sind). Hab jetzt schon eine Menge recherchiert und egal, wo man auch nachliest – die Yamaha Gitarren sind wohl die einzigen wirklich brauchbaren. Bei amazon gibt es silent guitars von irgendeinem exotischen chinesischen Hersteller für einen Bruchteil des Preises, aber die Meinungen gehen da sehr auseinander.

… eine Menge Zaster….

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Zwangspause

Ich könnte gerade vor Wut (Enttäuschung?) an die Decke gehen.

Nachdem ich am Wochenende wirklich spürbar vorwärts kam und besonders meine schwache Rhythmushand in Griff bekam, steht heute meine Nachbarin vor der Tür und sagt, das ginge nicht, das mit dem Gitarre spielen. Sie hätte schon Ohrstöpsel drin und es wäre immer noch unerträglich.

Tolle Wurst.

Wir haben uns erst mal darauf geeinigt, dass ich es bis Freitag mit dem Üben lasse (sie hat da wohl eine Prüfung) und ich zukünftig nach 20 Uhr nicht mehr spiele. Rechtlich habe ich zwar alle Trümpfe auf meiner Seite, solange ich in der Mittagsruhe und nach 22 Uhr nicht spiele, aber Ärger will ich natürlich auch nicht. Bisher hatten wir auch nie Probleme (nagut, einmal hat sie sich über mein Singen beschwert…)

Ich verstehe ja, dass das Geschrammele nervt, gerade weil ich ja noch ziemliche Anfängerin bin und sie sich auf ihren Lernstoff konzentrieren muss, aber gar nicht Üben geht nun nicht. Das wäre aber ihr Wunschszenario.

Denke, ich werde ihr am Freitag, wenn sie ihre Prüfung hatte, einen kleinen Gruß an die Tür hängen und den Kompromiss nochmal nett auf einer Karte formulieren. Mit Augenzwinkern, so nach dem Motto „…je mehr ich übe, desto anhörbarer wird es!“ 🙂

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On the way

BildSo cool ich es auch finde, dieses Ziel im Eigenstudium und mithilfe von Online-Videos und diverser Literatur zu erreichen – es ist nicht ohne!

Gestern habe ich mal wieder gemerkt, dass man einfach gaaanz schnell Gefahr läuft, sich zu verzetteln. Ich hatte online diverse coole Songs gefunden und mich voller Begeisterung darauf gestürzt … sah doch gar nicht so schwer aus … aber die Wahrheit sah dann doch anders aus.

Die Akkorde zu können reicht im Moment eben noch nicht. Ich brauche immer noch jemanden, der mir erklärt und am besten zeigt, wie der Song gespielt werden soll (Hey Justin….). Das größte Problem ist immer noch die rechte Hand, die noch nicht so richtig weiß, was sie da eigentlich soll.

Naja, also, wieder schnell „rewind“ gedrückt und den üblichen Kram geübt und die beiden Songs, die ich einigermaßen beherrsche. Bei „Three little birds“ von Bob Marley habe ich beim Mitsingen aber immer Probleme mit der Strophe.

Heute hingegen lief es überraschend gut. Auf Justins Anraten an (:-) :-)) habe ich die Akkorde mal mit dem Plektrum probiert. Und – tada – das war doch gleich viel einfacher und klang besser. Irgendwie hatte ich vom Spielen mit dem Plektrum bisher nicht so viel gehalten…

Jaaa… und seit gestern bin ich stolze Besitzerin von dem Beginner’s Songbook von justinguitar.com. Und wieder heißt es, nicht direkt losstürzen und sich von den mangelnden Fähigkeiten beim Ausprobieren frustrieren zu lassen. Lieber geduldig ein gewisses Level erarbeiten und Schritt für Schritt. Auch wenn’s echt schwer fällt bei den vielen hammermäßigen Songs in diesem Buch. Bild

Ein paar Beispiele:

  • „Use somebody“ Kings of Leon
  • „The drugs don’t work“ (THe Verve)
  • „The A-Team“ (Ed Sheeran)
  • „Little Lion Man“ (Mumford & Sons)
  • „Summer of ’69“ (Bryan Adams)
  • „Hey Soul Sister“ (Train)

und viele andere!!! Und der Clou ist eben, dass es zu den meisten Songs auf Justins Webseite ein Videotutorial gibt, wo er erklärt, wie’s geht. ….hmmh, das liest sich hier jetzt irgendwie, als würde ich dafür bezahlt werden!

Egal. Mir tun die Pfoten weh, aber das muss wohl so sein.

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Immer noch dabei

Es sind zwar immer noch die absoluten Basics, mit denen ich mich herumschlage (Akkordwechsel, erste Anschläge im Takt halten, Drei-Akkord-Songs), aber die Motivation ist weiterhin hoch.

Um ehrlich zu sein kann ich die nächsten Fortschritte gar nicht abwarten und übe wie bekloppt. Zur Freude meiner Nachbarn sicherlich, die es bis jetzt stoisch ertragen. 🙂 „Love is all around“ ist weiterhin eine Bank (D – Em – G – A) un dazu hat sich jetzt Bob Marley’s „Three little birds“ gesellt (tatsächlich nur A – D – E ), letzteres aus Justin Sandercoes Onlinekurs.

Ich will aber nicht den Fehler machen, zu schnell zu ambitioniert voran zu schreiten und will an dem Vorhandenen erst mal ein wenig herumüben, Akkordwechsel perfektionieren (von denen, die ich kann) und die Grundlagen festigen. Aber ich kann die (schmerzenden) Fingers natürlich nicht still halten und hab‘ mir nun doch mal eben das Beginner’s Songbook von Justins Webseite bestellt… :-)) besonders, nachdem in den Kritiken stand, dass da auch speziell auf die Schlagtechnik für jeden Song eingegangen wird, war ich Feuer und Flamme.

Halte mich an seine Tipps fürs tägliche Üben (5 Minuten dies, 5 Minuten das, 5 x 1 Minute Akkordwechsel, und bisschen Songs spielen). Mal sehen, wie es weitergeht. …werde mir demnächst mal jemandem zum gemeinsamen Üben schnappen … glaub, das bringt nochmal eine Runde mehr Spaß!

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Onlineunterricht rockt

Ich habe mich ja etwas planlos in das Projekt „Jetzt endlich Gitarre spielen können“ reingestürzt, mit diffusen Vorkenntnissen. Aber ich habe mich nach dieser kurzen Zeit schon völlig verliebt. In meinen Gitarrenlehrer.

Linktipp: http://www.justinguitar.com

Justin Sandercoe, ursprünglich aus Tasmanien, jetzt Londoner, hat eine unglaubliche Webseite mit einem kompletten Videokurs aufgebaut. Und Hammer, ist das gutes Zeugs! Die Sachen werden von ihm total charmant und humorvoll und gleichzeitig pädagogisch wertvioll und ermutigend rübergebracht.

Habe gerade den ersten Song am Wickel und bin ganz begeistert, wie schnell ich den am Start hatte! Okay, es sind drei Akkorde. Okay, man macht nur Abschläge. Aber trotzdem ist es gerade so ein bisschen die Offenbarung für mich. Ich bin besser als ich glaube!

Justin, du hast einen neuen Fan gewonnen!

Lieber Osterhase, Weihnachtsmann, Geburtstagsfee – ich wünsche mir gaaanz doll die vielen Bücher, die der Justin schon veröffentlicht hat. Wenn die nur halb so gut sind, wie seine Videos, dann bin ich im Nullkommanichts Profi.

Haha, und bei seiner Akkordwechsel-Challenge (wie viele Akkordwechsel in einer Minute) habe ich am zweiten Tag schon 29 geschafft … 30 ist das Ziel 🙂 🙂 🙂

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Jammin‘

gitarrentrio So sieht die perfekte Jamsession aus … behaltet die Charts im Auge, da stehen wir demnächst gaaaanz weit oben!

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