„When I’m having a bad day, I pick up my guitar.“ (Michelle Branch)

Idealerweise sähe es in meiner Welt so aus, dass ich nicht nur an schlechten, sondern auch an guten Tagen die Gitarre in die Hand nehme.

Interessanterweise hat sich das strikte „Ich übe jeden Tag“ in ein „Wenn ich Zeit habe, übe ich dafür aber gleich stundenlang“ geändert. Es war eine Menge los, speziell chorbezogen (Hochzeit, Workshop, etc.) und auch im Job, sodass es leider nicht immer so klappte, wie es sollte. Dafür hatte ich aber jede Woche Unterricht – und gemerkt, dass mich das zu sehr stresst. Viel weniger Zeit zum Üben und immer das Gefühl, unvorbereitet zu sein.

Wir arbeiten seit zwei Wochen an „More than words“ von Extreme (auf meinen Wunsch hin) und haben nebenbei immer noch „Chasing cars“ von Snow Patrol in Arbeit, mit dem ich mich nicht so richtig anfreunden kann, speziell mit den geschlagenen Akkorden. Saiten muten … erste Powerchords … zum Original im Originaltempo spielen = Kristin megagestreßt! Aber ich übe an dem Stück auch zu wenig.

Stattdessen klappt mittlerweile die Aus-dem-Stand-Liedbegleitung immer besser! Hab vorhin mal „Someone like you“ von Adele ausgebuddelt und mich danach auch nochmal an einem meiner Zielsong „Good riddance (TIme of your life)“ von Green Day versucht. Man erkennt beides!

Aber am meisten Spaß habe ich im Moment an „Viva la Vida“ von Coldplay. Der Song macht richtig Laune, vor allem mit einem tatsächlich selbst rausgeknobelten Anschlagmuster mit vorgezogenem Akkordwechsel.

Am letzten Samstag war endlich wieder Gitarrentreff bei Nina. Zwar ohne Katja, aber auch zu zweit haben wir wieder total gut zusammen gesungen und gespielt. Coldplay hat sie sich gleich kopiert, genauso „Falling slowly“. Mein Lieblingsmoment war aber, als sie Gitarre zu „What’s up“ von den 4 Non Blondes gespielt hat und ich dazu gesungen habe. Das war richtig toll! Okay, noch toller wäre, wenn ich gleichzeitig spielen und singen könnte. Aber ich gebe noch nicht auf.

Das Schönste ist aber, dass ich bei dieser Gelegenheit gemerkt habe, in welchen Bereichen ich mich verbessert habe. Akkordwechsel gehen viel, viel flüssiger, Schlagmuster bereiten mir kein Kopfzerbrechen mehr. 🙂

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Kategorien: Üben Üben Üben, Übungsmaterial, Schwächen, Spielen, Unterricht | Hinterlasse einen Kommentar

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