Monatsarchiv: Mai 2015

Lange Nase

Ich habe schon wieder Frust.

Gestern hatten wir mit der „More than words“-Gruppe Generalprobe (in einem unfassbar winzigen Übungsraum 🙂 – fünf Leute und drei Gitarren…. ). Ich war sehr gespannt, wie ich mich diesmal fühlen würde, nachdem der Groschen betreffend der „Problemtakte“ nun ja endlich gefallen war.

Ja, die liefen auch ganz gut bei den drei Durchläufen. Dafür habe ich verflixte sechs Mal AM STÜCK eine Stelle versemmelt, die zwar auch tricky ist, aber eigentlich immer funktioniert hatte. Tolle Wurst. Felix, der Gesangscoach, hatte wieder tröstende Worte für mich und meinte, dass das normal wäre und dass mir das Lied nun praktische eine lange Nase drehen würde nach dem Motto „Ätsch, du kannst es eben doch noch nicht!“. Und dass es am Sonntag bestimmt klappen würde. Hmmh, mal sehen.

So ganz glücklich bin ich mit der Gruppe nicht und weiß nicht, ob ich da nochmal Lust hätte für ein zukünftiges Konzert…

On a happier note: Mir ist gerade aufgefallen, dass ich ja noch nie mit meiner Gitarre an der Außenalster war! Ich glaube, dem Umstand muss am Wochenende mal Abhilfe geschaffen werden…

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Speed of Sound

Nach der leichten Panik, die mich letzte Woche bei der ersten Gesamtprobe unserer kleinen Performancegruppe für „More than words“ überkommen hat, sieht jetzt alles schon wieder sehr viel rosiger aus.

Ich habe recht fleißig geübt und vor allem mit dem Playback gearbeitet – bis ich selber das Gefühl hatte, ich komme trotz der mentalen Lücke bei Takt 23 bis 27 gut durch. An der Stelle wurschtel ich halt, was aber ganz gut funktionierte. Aber ich hatte die Struktur des Songs drauf und wusste nun, wo ich wann wohin springe und was sich wie oft wiederholt.
Somit schlug ich gestern mit deutlich höherem Selbstvertrauen zur nächsten Probe auf. Glücklicherweise für mich wurde diese zum Einzeltraining mit Andreas, da der Rest vom Fest krank im Bett lag. Also haben wir uns noch mal gezielt die Problemstelle vorgenommen.

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Nur Lampenfieber?

Puh. Nur noch gute zweieinhalb Wochen bis zu diesem Schülerkonzert.

Gestern fand nun die erste Probe für „More than words“ statt.
Loreta spielt mit mir Gitarre, Sofie aus der Gesangsausbildung singt dazu.

Und ich habe sehr deutlich gemerkt, dass ich eigentlich noch nicht soweit bin, das Stück auf die Bühne zu bringen. Nicht nur dass ich den Schluss der Bridge noch nicht draufhabe (ist Andreas einmal mit mir durchgegangen), ich hatte da gestern auch keine Ahnung, wie oft und wann welche Part kommt … Das war ziemlich schrecklich.

Hätte der Gesangslehrer, Felix, nicht mit Engelszungen auf mich eingeredet, hätte ich das gestern mittendrin wohl schon hingeschmissen. Das ist einfach Mist, wenn man da sitzt und einfach nicht weiß, wo der Hase langläuft. Und alle müssen auf mich Rücksicht nehmen und warten.

Naja. Jetzt machen wir noch eine zusätzliche Probe und ich muss verflixt nochmal üben üben üben bis die Finger bluten. Gegen Ende der Probe lief es dann schon besser und ich hatte eine ungefähre Vorstellung, wo die Wiederholungen einsetzten. Und auch Loreta spielt das nicht perfekt und beileibe nicht fehlerfrei.

Ich gucke mir an, wie es bei den nächsten Proben läuft. Und entscheide dann, ob ich da mitmache.

PS: Am Sonntag im Park bekam ich doch glatt gesagt, ich hätte eine echt angenehme Stimme 😉

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