Speed of Sound

Nach der leichten Panik, die mich letzte Woche bei der ersten Gesamtprobe unserer kleinen Performancegruppe für „More than words“ überkommen hat, sieht jetzt alles schon wieder sehr viel rosiger aus.

Ich habe recht fleißig geübt und vor allem mit dem Playback gearbeitet – bis ich selber das Gefühl hatte, ich komme trotz der mentalen Lücke bei Takt 23 bis 27 gut durch. An der Stelle wurschtel ich halt, was aber ganz gut funktionierte. Aber ich hatte die Struktur des Songs drauf und wusste nun, wo ich wann wohin springe und was sich wie oft wiederholt.
Somit schlug ich gestern mit deutlich höherem Selbstvertrauen zur nächsten Probe auf. Glücklicherweise für mich wurde diese zum Einzeltraining mit Andreas, da der Rest vom Fest krank im Bett lag. Also haben wir uns noch mal gezielt die Problemstelle vorgenommen.

Nunja. Auf jeden Fall habe ich eine klarere Vorstellung davon, wie es klingen soll. Muss mich damit heute Abend nochmal beschäftigen.

Ansonsten fand auch Andreas, dass ich doch recht gut zurecht kam. Es wird also wohl darauf hinauslaufen, dass ich beim Konzert am Start bin.

Wenn ich mich jetzt mit „More than words“ beschäftige, dann muss ich schon staunen, wie weit ich mit dem Song gekommen bin. Okay, habe die Nummer jetzt auch schon echt lange am Wickel (mit Pause), aber habe lange nicht geglaubt, den Song mal sozusagen bühnenreif zu kriegen. Der nächste Schritt wäre, selber auch dazu singen zu können… Was soll ich sagen? Üben! Üben! Üben! 😀

Andreas hat mir auch noch verraten, dass die Loreta schon seit ihrer Jugend spielt und das Ganze also schon sehr viel länger und intensiver betreibt als ich. Zudem ist es einfach ein unfassbarer Vorteil, schon in jungen Jahren richtig eingestiegen zu sein – das kann man so richtig nicht mehr aufholen. Nun, ich merke echt, wie lange die Dinge bei mir dauern und das kratzt eben immer wieder an der Motivation. Ich will alles können und zwar SOFORT! 😉

Das Ganze zeigt mir aber auch, dass der Unterricht mir hilft, dann eben nicht die Geduld zu verlieren. Im Selbststudium ist es so leicht, einfach aufzugeben.

PS: Andreas hat wieder erwähnt, dass meine Westerngitarre doch echt gut wäre (und vor allem ein Schnäppchen) und ich keine andere brauche… also nochmal probieren mit dem guten Stück? Trifft sich aber ganz gut, dass ich da erstmal keine weiteren Ausgaben habe.

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Kategorien: Üben Üben Üben, Spielen, Unterricht | Hinterlasse einen Kommentar

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